Home
Team
Physiotherapie
Therapieangebot
Osteopathie
Ergotherapie
Orthomolekulare Medizin
Bio-energetische Medizin
Personal Trainer
Praxisgestaltung
Links
News

Manuelle Lymphdrainage


Die Lymphe ist die Körperflüssigkeit, welche für den Stoffaustausch unserer Gewebe im Gefässsystem zuständig ist. Ist deren Fluss gestört, leidet unser Stoffwechsel. Mit der manuellen Lymphdrainage lässt sich die Lymphe durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck ausgeführt werden, aus dem Gewebe in das Lymphgefässsystem verschieben, von wo sie abtransportiert wird. Diê manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhaut-bereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassische Massage, bewirken. Anwendung findet die manuelle Lymphdrainage bei chirurgische-orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (Operationen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.) aber auch nach Unterleibs- und Krebsoperationen.

Craniosakral Therapie

Diese intensive und tiefgehende Körperarbeit beschäftigt sich mit dem Pulssystem der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Diese Flüssigkeit bewegt sich in einem System von Membranen, die sich durchgängig vom Schädel bis zum Kreuzbein ausdehnen. Es hat Einfluss auf unseren gesamten Organismus. Durch gezielte manuelle Impulse unterstützt der Therapeut/in eine tiefe Entspannung im Gewebe, welche die Selbstregulationsfähigkeit des Körpers anregt. Am gesundem Menschen angewendet führt die craniosakrale Therapie zur Stärkung des Immunsystems, tiefere Entspannung und Stressabbau, verbesserung des Wohlbefindens, zu mehr Lebensenergie und Lebensfreude.

Bobath


Das Bobath-Konzept ist eine lösungsorientierte Herangehensweise/Behandlung von Patienten mit funktionellen Störungen, Bewegungsstörungen und Störungen der posturalen Kontrolle (die Haltung) aufgrund einer Läsion im zentralen Nervensystem. Prinzipien sind:

  • Kopplung von der Teilhabe am Leben/Umwelt
  • Was will der Patient (Aktivitäten im tägliche Leben)
  • Aufgaben/funktionelles Handeln (Aktivität)
  • Was kann der Patient
  • Zugrunde liegende Störung (Körperstruktur/-funktion)
  • Warum kann der Patient es nicht (Sensibilität, Kraft, Schädigung im Hirn etc.)

Kinesio Taping


In den 70er Jahren wurde in Japan und Korea die Kinesiotapemethode entwickelt, von dem Gedanken ausgehend, dass Bewegung und Muskelaktivität wichtig sind, um die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Das Wissen, dass Muskeln nicht nur für die Bewegung notwendig sind, sondern auch z.B. für den Blut und Lymphkreislauf sowie für die Regulierung der Körpertemperatur, ist die Basis des Konzeptes. Wenn Muskeln nicht gut funktionieren, kann das zu einer Reihe von Beschwerden und Erkrankungen führen. 

Das angewandte Tape entspricht qua Elastizität und Gewicht der menschlichen Haut und unterstützt Körpereigener Heilungsprozesse mit eine art ‘liftende Wirkung’ auf die Oberhaut. Es entsteht so mehr Raum im Gebiet der Unterhaut , wo viele Rezeptoren, Blut- und Lymphgefäße liegen.  

Die antiallergischen, ventilierenden und hautfreundlichen Eigenschaften vom Tape sorgen dafür ,  dass das Tape über einen längeren Zeitraum hinweg getragen werden kann. So ist eine 24-Stunden Behandlung möglich, mit der die Erholung nach einem Gewebetrauma viel schneller erwirkt wird. 

Zusammenfassend können die Effekte folgendermaßen eingeteilt werden:

  • Muskelfunktion verbessern durch Tonusregulierung
  • Hemmungen im Blutkreislauf und im Lymphabfuhr beheben
  • Schmerzlinderung
  • Unterstützen der Gelenkfunktion 
  • Neuroreflektierende Beeinflussung

Anwendungsbeispiele: Nachbehandlung von Verletzungen, reduzieren von Entzündungen oder Feuchtigkeitshäufungen (Ödem, aber auch Hämatomen), Haltungskorrekturen, Behandlung von Beschwerden durch Überbelastung (wie RSI, Tennis- oder Golfellbogen). Auch neuroreflektierende Beeinflussung, z.B.bei Kopfschmerzen, gehört zu den Möglickkeiten, ebenso wie prophylaktisch tapen.

Medizinische Trainings Therapie

Definition - Die medizinische Trainingstherapie dient dem Aufbau und der Wiederherstellung von muskulären Defiziten, die im Rahmen von Erkrankungen und Verletzungen des Halte- und Bewegungsapparats aufgetreten sind.

Indikation - Muskuläre Defizite im Sinne von Hypo- oder Atrophien treten bei einer Vielzahl von Erkrankungen des orthopädisch-traumatologischen Fachgebiets auf; exemplarische Beispiele sind die Atrophie des M. quadriceps femoris nach Verletzungen des Kniegelenks oder die Atrophie der Rückenmuskulatur im Rahmen chronischer Schmerzzustände der Wirbelsäule.

Kontraindikation - Ein reduzierter Allgemeinzustand, Erkrankungen, beispielsweise des Herz-Kreislauf-Systems, akute Infektionen und Malignome können Kontraindikationen ausmachen.

Durchführung - Die medizinische Trainingstherapie hat das Ziel, Bewegungsmuster anzubahnen und eine Mobilisation funktioneller Bewegungsketten zu erreichen. In erster Linie werden Muskelausdauer und Muskelkraft durch gezieltes Krafttraining, auch an Geräten, aufgebaut; begleitend werden komplexe Bewegungsmuster und die Koordination verbessert.

Nachbehandlung - Die medizinische Trainingstherapie ist in ein therapeutisches Gesamtkonzept einzubetten, in dem die Krankengymnastik, physikalische Therapieformen und Pharmaka wichtige weitere Pfeiler sind.

Gruppenturnen

Turnen mit Gruppen (4 - 6 Personen) von Turnerinnen und Turnern, die nach ihrer Leistung etwa gleich stark sind !

Rehabilitations- und Wirbelsäulengymnastik - Haltungsschulung, Veränderung von Fehl-haltungen, Verbesserung der Arbeitshaltung, Grundinformation über biomechanische Funktionen, Verbesserung der Kondition.

Pilates - ist eine ganzheitliche Bewegungsmethode, die Kraft, Beweglichkeit und die strukturelle Balance des Körpers fördert. Eine spezifische Atmung und bewusste Bewegungsabläufe stellen einen wichtigen Bestandteil des Trainings dar. Die Pilates Methode bewährt sich bestens als ausschliessliches Trainingsprogramm sowie als Ergänzung zu anderen Sportarten oder für die Rehabilitation.

Das Training gestaltet sich auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und ist für alle Niveaus konzipiert. Laien, TänzerInnen und SportlerInnen werden individuell gefördert und gefordert.

Das regelmässige Trainieren verbessert Kraft, Flexibilität und Balance des Körpers. Die Rumpfmuskulatur (vor allem die tiefe Bauch- und Rückenmuskulatur) wird gezielt gekräftigt. Präzision der Ausführung in Kombination mit bewusster Atmung fördern Konzentration und Gleichgewicht von Körper und mentaler Ebene. Die Methode beeinflusst Körperaufrichtung und Körperhaltung nachhaltig positiv und kann Knochendichte und Mobilität der Gelenke optimieren.

PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation)


Die PNF ist ein physiotherapeutisches Analyse-und Behandlungskonzept. Man kann das Bewegungsverhalten eines Patienten im Vergleich mit physiologischer Bewegung analysieren, dann gemeinsam mit dem Patient Ziele für eine Verbesserung des Bewegungsverhaltens setzen und daraufhin die Behandlung planen.

Die PNF hat das Ziel pathologisch veränderte Bewegungsabläufe wieder zu physiologischen (gesunden)Bewegungsabläufen zurückzuführen. Sie nutzt die Tatsache, dass die physiologischen Bewegungsmuster der Körperabschnitte und die Gesamtbewegungsmuster (Musterkombinationen im Gehen) im ZNS abgespeichert sind. Alle Bewegungsmuster zeichnen sich durch eine festgelegte 3-Dimensionalität aus .

Die Behandlung findet befundorientiert in Ausgangsstellungen statt, die in der sensomotorischen Entwicklung des Patienten vorkommen. Dies ist die Rückenlage, Seitlage, Bauchlage,4-Füßlerstand, Sitz, Stand, Bärenstand usw.


Top